Ein Huhn alleine auf Reisen

Ein Huhn alleine auf Reisen

In den USA ist ein Huhn ungewollt auf eine Reise gegangen. Wie das Tier wieder nach Hause fand.

Nanu, ein Huhn alleine in der Stadt unterwegs?
Foto: Adobe Stock

„Das ist ein Huhn! Das ist ein Huhn in der Church Street (sprich: dschördsch striet), und ich weiß nicht, warum es hier ist!“ So schilderte Lo Fasano ihre erste Begegnung mit Huhn „Bug“. Das Tier war plötzlich auf dem Marktplatz Burlington, einer Stadt in den USA, aufgetaucht. Seelenruhig spazierte das Federvieh vor sich hin. Lo Fasano kam das komisch vor. Sie fing das Huhn ein und nahm es mit nach Hause. Dort rief sie zuerst bei der Polizei an. Doch die teilten ihr mit, dass sie sich um Hühner nicht kümmern würden. Lo Fasano gab aber nicht auf. Als Nächstes rief sie bei Bauernhöfen und Tierheimen in der Umgebung an. Niemand vermisste ein Huhn.

Erst als Lo Fasano ein Bild vom gefundenen Huhn auf Facebook (sprich: fäisbuk) postete, meldete sich der Besitzer. Diese wohnte allerdings zwanzig Kilometer entfernt. Wie hatte das Huhn den weiten Weg geschafft? Das fragten sich alle. Wahrscheinlich dürfte es mit einem sogenannten Pick-up (sprich: pikap) als blinder Passagier mitgefahren sein. Das bedeutet, dass der Fahrer gar nicht wusste, dass er am offenen Verdeck ein Huhn transportierte.

Neuer Name

Nach der abenteuerlichen Reise geht es für Huhn „Bug“ wieder nach Hause. Weil es alleine so weit gereist war, bekam es auch gleich einen neuen Namen. Huhn „Bug“ heißt jetzt Amelia. Amelia Earhart war die erste Frau, die in einem Alleinflug den Atlantik überquerte.