Die Stunde der Wintervögel

Die Stunde der Wintervögel

Zwischen 6. und 9. Jänner werden wieder die Vögel gezählt. Auch du kannst mitmachen! Wir zeigen dir wie.

Der Haussperling (auch Spatz genannt) war 2021 der häufigste Wintervogel in den heimischen Gärten
Foto: Adobe Stock

Hier eine Blaumeise, dort eine Amsel: Beobachtet man an kalten Wintertagen das Treiben rund um Futterhäuschen, sieht man, dass da einiges los ist. Vögel sind in der kalten Jahreszeit sehr dankbar für jede Futterstelle. Wie du selbst Futter für Vögel machen kannst, erfährst du hier.

Insgesamt ist die Anzahl der gefiederten Freunde in den vergangenen Jahren aber zurückgegangen. 2021 waren es rund 29 Vögel pro Garten, 2011 hingegen noch 50 Vögel pro Garten. Häufigster Wintervogel in Österreich war 2021 der Haussperling (Spatz). Auf Platz zwei landete der Feldsperling auf Platz drei die Kohlmeise. Der Grund dafür, dass es immer weniger Vögel gibt: Der Lebensraum und die Nahrung (zum Beispiel Insekten) fehlen immer häufiger. Vogelexpertinnen und -experten schlagen deshalb regelmäßig Alarm. Bereits zum 13. Mal rufen die Fachleute der Vogelschutzorganisation BirdLife (sprich: böadleif) dazu auf, die Vögel im eigenen Garten zu zählen. Jeder und jede kann dabei mitmachen, auch du!

So geht’s:

Im ersten Schritt geht es darum, die Vögel zu zählen. Das kann in einem Garten, am Balkon, von deinem Fenster aus oder aber auch im Park gemacht werden. Sogar wenn du im Skiurlaub bist, kannst du dort die Vögel zählen. Wichtig ist, nimm dir am 6., 7., 8. oder 9. Jänner eine Stunde Zeit! Beobachte dann zu einer von dir gewählten Zeit eine Stunde lang die Vögel von einem Platz aus. Von jeder Vogelart schreibst du die höchste Anzahl auf, die du gleichzeitig in diesem Zeitraum beobachten konntest. So verhinderst du, dass du Vögel doppelt zählst. Gut zu wissen: Auch wenn du gar keinen Vogel sehen kannst, ist das eine wichtige Beobachtung.

Jetzt musst du deine Beobachtungen nur noch melden. Hier geht es zum Formular und zur Webseite von BirdLife.