Das gefährlichste Skirennen der Welt

Das gefährlichste Skirennen der Welt

Dieses Wochenende findet auf der Streif in Kitzbühel das rasanteste Skirennen des Jahres statt. Was du über die steilste Piste der Welt wissen solltest.

Vincent Kriechmayr beim Rennen auf der Streif vor Corona und mit Zuschauern
Credit: Imago

Im Ziel jubeln normalerweise Tausende Menschen. Heuer ist alles anders. Wegen Corona dürfen bei den wohl bekanntesten Skirennen der Welt, den sogenannten Hahnenkammrennen in Kitzbühel (das ist in Tirol), keine Zuschauer dabei sein. Das Gebiet rund um die Rennstrecke wurde abgesperrt, damit ganz bestimmt keine Zuschauer kommen. Das ist nämlich wegen Corona verboten.

Wer mitfiebern will, kann das live (sprich: laif) vor dem Fernseher tun. Alle Rennen werden übertragen. Auch bekannte österreichische Skifahrer wie Vincent Kriechmayr, Max Franz oder Hannes Reichelt fahren um den Sieg mit.

Warum ist die Streif so gefährlich?

Auf dieser Rennstrecke hat es schon einige schwere Unfälle gegeben. Die Rennläufer können nämlich ganz schön schnell werden. Mit bis zu 140 Stundenkilometern sind sie unterwegs. Das ist sogar schneller, als Autofahrer auf der Autobahn fahren dürfen.

Das steilste Stück auf der Streif heißt übrigens „Mausefalle“. Es ist so steil, dass dort schon normal zu gehen schwierig ist. Die Rennfahrer machen an dieser Stelle oft ganz weite, sehr spektakuläre Sprünge. Damit es für die Skifahrer sicherer ist, gibt es rund um die Strecke Netze. Diese sollen die Skifahrer auffangen, sollten sie stürzen.

Auf der Streif finden normalerweise Abfahrten und der sogenannte Super-G (sprich: super-dschi) statt. Bei diesen Rennen geht es vor allem um die Geschwindigkeit.

Der Slalom wird normalerweise am sogenannten Ganslernhang gefahren. Heuer wurde er aber schon eine Woche früher ausgetragen, und zwar in Flachau (das ist ein Ort in Salzburg). Grund dafür war auch Corona.

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