Darum klopfen die Sternsinger an unsere Türen

Darum klopfen die Sternsinger an unsere Türen

Nach Weihnachten haben rund 85.000 Kinder in Österreich einen ganz besonderen Auftrag.

Kein Haus ist den Sternsingern zu weit entfernt, kein Wetter hält sie auf
Foto: Imago

Während andere Kinder sich mit den neuen Weihnachtsgeschenken beschäftigen, Ski fahren oder Freunde treffen, sind viele Kinder der Katholischen Jungschar  in Österreich für den guten Zweck unterwegs. Auch in der Coronakrise dürfen die Sternsingerinnen und Sternsinger nämlich von Tür zu Tür gehen. Natürlich gut geschützt mit Masken und dem nötigen Abstand. Bis 9. Jänner klopfen wieder 85.000 Sternsinger in Österreich an die Türen. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, sammeln sie Spendengelder für bedürftige Menschen in armen Ländern. Rund 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika werden mit den gesammelten Geldern jährlich unterstützt. Wer Sternsinger in Zeiten von Corona gerne unterstützen will, aber Angst davor hat, sie persönlich zu treffen, kann auch online spenden.

Geheime Botschaft

Die Sternsinger sammeln nicht nur Spendengelder, sie verbreiten auch die Weihnachts- und Friedensbotschaft. Sie singen Lieder und verkünden, dass Jesus geboren wurde. Außerdem hinterlassen die Sternsinger an den Türstöcken von Haus- und Wohnungseingängen eine Botschaft. Mit Kreide schreiben sie die Buchstaben „C+M+B“ an den Türstock. Das ist die Abkürzung für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“. Übersetzt heißt das „Christus, segne dieses Haus“.

Gut zu wissen: Für Sternsingerinnen und Sternsinger, die über 15 Jahre alt sind, gilt die 3G-Regel. Sie müssen also entweder getestet, genesen und geimpft sein. Empfohlen wird, dass die Sternsingerinnen und Sternsinger im Freien beziehungsweise vor der Wohnungstüre  singen. Wenn sie doch in die Wohnung oder das Haus gehen, dann nur mit FFP2-Maske.