China: Noch mehr Regeln fürs Zocken

China: Noch mehr Regeln fürs Zocken

Andere Länder, andere Sitten: Warum in China Kinder und Jugendliche nicht dann Onlinespiele spielen dürfen, wann sie wollen.

In China wird streng überwacht, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche beim Onlinespielen verbringen
Foto: Adobe Stock

Dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in China zwischen 22 Uhr abends und 8 Uhr früh nicht im Internet spielen dürfen, haben wir schon einmal berichtet. Hier kannst du mehr darüber lesen. Jetzt gehen die Politikerinnen und die Politiker in dem Land noch einen Schritt weiter. Kinder dürfen dort nämlich nur noch drei Stunden pro Woche online Videospiele spielen. Die neue Vorschrift gilt für alle unter 18-Jährigen. Gespielt werden darf jeden Freitag sowie an Wochenend- und Feiertagen, und zwar zwischen 20 und 21 Uhr. Alle, die spielen, müssen sich vorher mit ihrem richtigen Namen anmelden. Das wird streng kontrolliert.

Warum das Ganze?

In China sind viele Menschen süchtig nach Computerspielen. Mit den neuen Regeln will man das verhindern. Süchtig bedeutet, dass sie nicht mehr aufhören können zu spielen und dass die Zeit, die sie mit Computerspielen verbringen, immer mehr wird.

Kann das Computerspielen überhaupt verboten werden?

Die Politikerinnen und Politiker in China haben viel mehr Macht als unsere. Der Staat kontrolliert dort die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes viel stärker als bei uns. Es gibt zwar ein Parlament. Im Parlament werden Gesetze gemacht. Es gibt jedoch nur eine Partei, und zwar die Kommunistische Partei. Die Chefs der Kommunistischen Partei haben das Sagen und treffen die wichtigsten Entscheidungen.

MACH MIT! Was sagst du dazu? Ist es gut, die Zeit von Kindern und Jugendlichen beim Spielen im Internet einzuschränken? Schreib uns deine Meinung an kinderzeitung@kleinezeitung.at Stichwort: Computerspiele.

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