Brr: Dieser Rekord ist eiskalt

Brr: Dieser Rekord ist eiskalt

Minus 53 Grad: In einem Ort in China hat es einen neuen Kälterekord gegeben.

Die Pferde sind auch bei eisigen Temperaturen draußen im Einsatz
Foto: Imago
Nicht nur im Winter ist es in Mohe kalt. Im Durchschnitt hat es das ganze Jahr über rund minus 3 Grad
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Frierst du auch so leicht? Dann wird dir dieser Ort die Gänsehaut am ganzen Körper aufziehen lassen. In Mohe in China wurden vor Kurzem nämlich minus 53 Grad gemessen. Und das ist sogar für diesen Ort ein neuer Kälterekord. In Mohe ist es nämlich fast immer kalt und sehr oft eiskalt. Minus 50 Grad im Winter sind dort ganz normal. Bis zu acht Monate lang liegen dort Eis und Schnee. Deshalb wird der Ort auch als Nordpol Chinas bezeichnet.

Freiwillig in die Kälte

Die Menschen vor Ort machen sich die Kälte sogar zunutze. Viele Besucherinnen und Besucher kommen nämlich extra wegen der Kälte nach Mohe. Kutschenfahrten durch die Eiseskälte sind etwa sehr beliebt. Außerdem wird jedes Jahr eine Art Dorf aus Eis und Schnee aufgebaut.

Diese kleine Stadt wurde aus Eis und Schnee gebaut
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Warm einpacken

Für Besucherinnen und Besucher wie für Einheimische gilt: Bei diesen Temperaturen hilft es nur, sich warm einzupacken. Ohne Haube geht dort niemand außer Haus. Denn am Kopf verliert man besonders leicht und viel Wärme. Was noch hilft? Warme Stiefel, die die Füße trocken halten. Denn kalte oder nasse Füße schwächen unsere Abwehrkräfte und man kann sich schneller eine Erkältung holen.

Zum Glück ist unser Körper sehr trickreich: Sobald uns kalt ist, bekommen wir Gänsehaut. Dabei stellen sich die kleinen Haare auf der Haut auf. Zwischen den Härchen kann sich so warme Luft ansammeln.
Zusätzlich schützt die Menschen eine Fettschicht, die direkt unter der Haut liegt. Sie hilft dabei, dass die Wärme nicht so schnell aus dem Körper entweicht.