Alarmstufe Rot in Australien

Alarmstufe Rot in Australien

Im Osten Australiens heißt es gerade „Land unter“. Was das bedeutet.

In Teilen von Australien gibt es gerade viele Überschwemmungen
Foto: Imago

Seit zweieinhalb Wochen fast ununterbrochen Regen: So sieht es gerade im Osten von Australien aus. „Land unter“ könnte man auch dazu sagen. Betroffen sind vor allem Queensland (sprich: kwiinsländ) und New South Wales (sprich: njiu sauf wäils). Auch die Hauptstadt von New South Wales, Sydney (sprich: sidni), ist betroffen. Dort leben mehrere Millionen Menschen. Häuser, Straßen, Sport- und Spielplätze sind überschwemmt. Viele Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Einige Menschen sind sogar gestorben.

Notstand ausgerufen

Seit 500 Jahren soll es so ein schlimmes Hochwasser in Australien nicht gegeben haben. Deshalb haben die Politiker jetzt den sogenannten nationalen Notstand ausgerufen. Das hilft dabei, dass den betroffenen Menschen leichter geholfen werden kann. Sie bekommen zum Beispiel Geld, damit sie ihre Wohnungen und Häuser wieder herrichten können. Beim Aufräumen greifen gerade alle zusammen. Auch Soldaten helfen dabei.

Und jetzt?

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, damit Hochwasser in dem Gebiet besser vorgebeugt werden kann. Man könnte zum Beispiel Becken bauen, in denen Hochwasser gesammelt wird. Oder Bauwerke an Flüssen, damit das Wasser nicht in die angrenzenden Häuser gelangt.

Schuld an dem vielen Regen ist der Klimawandel. Das sagen Expertinnen und Experten. Australien ist vom Klimawandel besonders stark betroffen. Zwischen August 2019 und März 2020 hatte es dort ganz schlimme Waldbrände gegeben. Vor wenigen Wochen gab es im Westen von Australien eine Hitzewelle. Da herrschten mehr als 50 Grad.

Hier noch eine Karte von Australien: