Was wir über die indische Corona-Mutation wissen

Was wir über die indische Corona-Mutation wissen

In Österreich gibt es die ersten Coronafälle mit der indischen Mutation. Was wir bisher über sie wissen.

Wenn sich ein Virus verändert, nennt man das Mutation
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Medizinischer Sauerstoff ist für viele Covid-19-Kranke wichtig
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Seit Kurzem ist es fix: Die indische Corona-Mutation mit dem Namen B.1.617 gibt es auch in Österreich. Einige Menschen haben sich mit dieser Mutation angesteckt. Das haben Fachleute mithilfe von Untersuchungen herausgefunden.

Die indische Corona-Mutation ist ansteckender als andere Mutationen. Das sagen die Fachleute und auch die WHO. Das ist die Weltgesundheitsorganisation. Die WHO sagt, dass B.1.617 „besorgniserregend“ sei. Das ist vor allem deshalb so, weil die Corona-Impfungen gegen diese Variante weniger helfen könnte. Das wissen die Fachleute aber noch nicht ganz genau.

Mutationen von Viren sind ganz normal. Das Coronavirus vom Beginn der Pandemie hat sich weltweit schon Tausende Male verändert. Was genau eine Mutation ist, kannst du hier noch einmal nachlesen.

In Indien, dem Land, aus dem B.1.617 stammt, ist die Situation noch immer sehr schlimm. Viele Menschen haben sich mit dem Virus angesteckt und sind jetzt krank. Viele Menschen sind auch an Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern gibt es nicht genug Platz für alle Kranken. Außerdem fehlen wichtige Medikamente und Sauerstoff. Medizinischen Sauerstoff brauchen viele Coronakranke, damit sie atmen können. Viele Länder, auch Österreich, helfen jetzt und schicken Hilfsmittel nach Indien.

Damit das mutierte Virus aus Indien nicht so leicht verbreitet wird, gibt es strenge Regeln zum Beispiel bei der Einreise aus Indien. Menschen, die von Indien nach Österreich reisen, müssen alle in Quarantäne gehen.

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