Flugsaurier

„Super10Kampf“: 16 Sportstars in Aktion – und unsere Kinderreporter mittendrin

Thomas Morgenstern, Michaela Kirchgasser und viele mehr: 16 Sportstars rangen beim „Super10Kampf“ auf ORF 1 um den Sieg. Mit von der Partie: unsere Kinderreporter.

Auch dabei: Marc Janko, Max Franz, Michaela Kirchgasser und Thomas Morgenstern
Auch dabei: Marc Janko, Max Franz, Michaela Kirchgasser und Thomas Morgenstern
GEPA (4)

Sind Profisportler automatisch reich? Nein, keineswegs. Luxus und Ruhm sind die Ausnahme. Top-Verdiener sind unter Sportlern, die am Anfang ihrer Karriere stehen oder in weniger beliebten Sportarten aktiv sind, selten.

Trotzdem treten auch diese Sportlerinnen und Sportler bei großen Bewerben für Österreich an. Dort teilzunehmen, muss man sich aber erst einmal leisten können. Schließlich müssen Ausrüstung, Anreise und Trainingsstunden bezahlt werden.

Gerade der Nachwuchs ist deshalb auf Förderungen angewiesen. Diese kommen etwa von der Österreichischen Sporthilfe. Das ist ein Verein, der Sportler unter anderem mit Geld unterstützt.

Geschickt und gescheit

Um den Fördertopf aufzufüllen, sammeln heute Abend berühmte Sportlerinnen und Sportler Geld beim „ELK Sporthilfe Super10Kampf“. Im Zehnkampf messen sich die Alleskönner des Sports. Der Bewerb heißt so, weil die Sportler in zehn Disziplinen an den Start gehen. Der „ELK Sporthilfe  Super10Kampf“ besteht aber nicht aus den üblichen Disziplinen.

Welche Aufgaben auf die Bewerber warten, erfährst du heute um 20.15 Uhr auf ORF 1. Sicher ist nur: Es geht um körperliches Geschick, Wissen, die Ehre und um den guten Zweck.

Und Action! Marc Janko und Marlies Raich geben alles
Und Action! Marc Janko und Marlies Raich geben alles | GEPA

Auch Marc Janko ist heute Abend dabei. Als ehemaliger Mannschaftskapitän der österreichischen Nationalmannschaft war er in der glücklichen Situation, vom Sport leben zu können. Der Kleinen Kinderzeitung hat er schon vor einigen Wochen verraten: „Alles, was ich heute bin und was ich mir gemeinsam mit meiner Familie leisten kann, habe ich dem Fußball zu verdanken.“ Für ihn sei das ein wahnsinniges Privileg. Ein Privileg, das Kolleginnen und Kollegen in anderen Sportarten oft nicht haben. „Meine Mutter war eine Weltklasse-Leichtathletin. Trotzdem hat sie oft mehr gegeben, als am Ende heraus geschaut hat.“

So waren die Dreharbeiten

Der Wettkampf wird heute Abend ausgestrahlt. Aufgenommen wurde der Bewerb aber schon letzte Woche.

Die Coronaregeln beim Drehen waren streng. Ohne einen negativen Test durfte man gar nicht erst kommen. Und der Mund-Nasen-Schutz? Den durfte man nur dann abnehmen, wenn man wirklich vor der Kamera stand. Ansonsten galt: Maske tragen und Abstand halten.

Unsere Kinderreporter Lene (11), Theresa (13) und Richard (11) waren beim Dreh mit dabei und sind jetzt ein ganzes Stück schlauer. Zum Beispiel in Sachen Zeit. Für eine Fernsehaufzeichnung muss man nämlich vor allem eines mitbringen: viel Geduld. Denn schon in wenigen Minuten eines Films können mehrere Stunden Arbeit stecken. Zum einen, weil die Filme vor dem Dreh perfekt durchgeplant werden müssen. Zum anderen, weil während der Dreharbeiten viele Dinge erledigt werden müssen, von denen man als Zuschauer vor dem Fernseher überhaupt nichts mitbekommt. „Spielstationen müssen auf- und abgebaut werden, Kameras werden verschoben und das Publikum muss im richtigen Moment klatschen“, staunt Theresa, die zum ersten Mal hinter den Kulissen zusehen darf.

Schnappschuss: Lene, Theresa und Richard hinter den Kulissen
Schnappschuss: Lene, Theresa und Richard hinter den Kulissen | Kleine Kinderzeitung

Und auch die Sportlerinnen und Sportler haben bei den Kindern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Lene, die mit Marlies Raich während einer Pause plaudern durfte, erzählt: „Eigentlich wollte ich Marlies ein paar Fragen stellen. Am Ende war es aber genau andersherum: Marlies hat mir die Fragen gestellt. Sie wollte wissen, welchen Sport ich mache und ob ich gerne Ski fahren gehe.“

Und auch Richard, der Andreas Goldberger getroffen hat, zeigt sich begeistert: „Andreas hat mich gleich ausgefragt und wollte wissen, wie meine Ferien waren und ob ich öfters als Kinderreporter unterwegs bin.“

Gib mir fünf: Johannes Lamparter (Nordischer Kombinierer) klatscht mit seinem Team ein
Gib mir fünf: Johannes Lamparter (Nordischer Kombinierer) klatscht mit seinem Team ein | GEPA

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