So geht es nach Ostern mit dem Unterricht weiter

So geht es nach Ostern mit dem Unterricht weiter

Wie geht es nach Ostern mit dem Unterricht weiter? Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann am Donnerstag erklärt.

Nicht in allen Bundesländern geht es mit dem Unterricht nach Ostern gleich weiter
Foto: Adobe Stock

Für den Osten Österreichs, also die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland, wird es zu Ostern und danach nicht nur für die Schule eigene Corona-Regeln geben. Es wird eine sogenannte Osterruhe, also eine Art Lockdown (sprich: lokkdaun) für kurze Zeit geben. Das wissen wir seit Mittwoch. Hier kannst du nachlesen, was sich allgemein ändert.

Und wie geht es im Rest Österreichs nach den Osterferien mit den Schulen weiter? Das hat der Bildungsminister Heinz Faßmann am Donnerstag erklärt. Wir haben für dich die wichtigsten Regelungen zusammengeschrieben.

Nach den Osterferien geht es in allen Bundesländern (außer Niederösterreich, Burgenland und Wien) mit der Schule so weiter wie bisher. Das heißt, Volksschulkinder gehen jeden Tag in die Schule. In der Unterstufe und der Oberstufe gibt es weiter je zwei Tage Schichtbetrieb und am Freitag Distanzunterricht. Auch beim Maskentragen bleibt alles beim Alten. Jugendliche ab 14 Jahren brauchen FFP2-Masken.

ACHTUNG! Regelung im Osten: Nach den Osterferien gibt es in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland vier Tage Distanzunterricht. Die Schulen werden nur für die Betreuung offen halten. Die Politikerinnen und Politiker hoffen, dass so viele Kinder wie möglich zu Hause lernen werden.

Neue Selbsttests

Für Kinder und Jugendliche in der AHS-Unterstufe, der Mittelschule und der Oberstufe soll es neue Selbsttests geben. Sie sollen genauer sein. Wie sie durchgeführt werden, wird dir natürlich in der Schule gezeigt. Bist du noch in der Volksschule, dann bleibt bei den Selbsttests („Nasenbohrertests“) alles gleich. Du wirst weiter dreimal in der Woche getestet, und zwar am Montag, Mittwoch und Freitag.

Was, wenn es in einem Bezirk besonders viele Covid-19-Kranke gibt?

Wenn es in einem Bezirk ganz viele Covid-19-Erkrankungen gibt, dann kann es sein, dass auch die Schulen wieder schließen müssen. Wenn das in deiner Schule der Fall sein sollte, dann werdet du und deine Eltern früh genug informiert. Es würde bedeuten, dass du wieder im Distanzunterricht weiterlernst. Wann genau das passiert, hängt mit dem sogenannten Inzidenzwert zusammen. Liegt dieser über 400, musst du wahrscheinlich in den Distanzunterricht wechseln.

Was ist, wenn sich jemand in meiner Klasse ansteckt?

Wenn sich ein Mitschüler oder eine Lehrerin mit dem Coronavirus angesteckt hat, dann sind alle in dieser Klasse automatisch sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 (auch K1 genannt). Das heißt: Sollte es neben dieser einen angesteckten Person noch eine zweite angesteckte Person geben, müssen alle in Quarantäne (sprich: karantäne) gehen. Eine Quarantäne dauert 14 Tage.