So geht es im Herbst in der Schule weiter

So geht es im Herbst in der Schule weiter

Corona-Schutz: Österreichs Bildungsminister Heinz Faßmann hat sich vier Punkte ausgedacht zur Frage, wie der Schulalltag ab Herbst ablaufen wird.

Der erste Schultag kommt bestimmt: Deshalb gibt es einen Plan für den Umgang mit dem Coronavirus
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Noch sind Ferien – doch der erste Schultag kommt bestimmt! Bildungsminister Heinz Faßmann stellte deshalb einen Plan vor, wie Österreichs Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts vor dem Coronavirus geschützt werden sollen.

Punkt 1: die Tests

Es wird weiterhin getestet. Zum einen wird es einmal pro Woche einen PCR-Test für alle Schüler geben, und zwar immer am Montag und zusätzlich zu einem Antigen-Test. Die Ergebnisse des PCR-Tests erhält man nicht sofort, denn diese Tests müssen zuerst mit der Post an ein Labor geliefert werden. Dort werden sie dann ausgewertet. Zusätzlich dazu müssen sich Schüler am Donnerstag mit einem Antigen-Test testen. Insgesamt gibt es also drei Tests pro Woche.

Punkt 2: das Abwasser

Der zweite Punkt im Plan ist das Untersuchen des Abwassers. Abwasser ist gebrauchtes Wasser, das etwa aus Waschbecken oder Toiletten abfließt. Es wird über die Kanalisation zu Kläranlagen geleitet, wo es gereinigt wird. Ins Abwasser gelangen auch Coronaviren. Wenn man es untersucht, kann man deshalb bereits früh herausfinden, ob sehr viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind oder ob man Entwarnung geben kann. 116 Kläranlagen werden dafür regelmäßig überprüft.

Punkt 3: frische Luft

Viele Expertinnen und Experten fordern Luftreinigungsgeräte in Klassenzimmern. Diese sorgen nämlich dafür, dass weniger Viren in Räumen herumschwirren. Deshalb schaut man sich nun an, welche Räume in Schulen schlecht gelüftet werden können. Für diese Räume werden Luftreinigungsgeräte angeschafft.

Punkt 4: die Impfung

Minister Faßmann hofft, dass sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler impfen lassen. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gibt es ja bereits jetzt einen Impfstoff.

Sicherheitsphase zu Schulbeginn

Die ersten drei Wochen des Schuljahres sind die sogenannte Sicherheitsphase. Während dieser Zeit werden alle Schüler dreimal in der Woche getestet, egal ob geimpft oder nicht. Außerdem müssen die Schüler in diesen drei Wochen in den Schulen einen Mund-Nasen-Schutz tragen – am Platz können diese dann abgenommen werden. Eine Maskenpflicht nach dieser Sicherheitsphase wird es nur geben, wenn am Schulort viele Menschen infiziert sind.

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