So entsteht „Blutschnee“

So entsteht „Blutschnee“

Viel wurde in den vergangenen Tagen über „Blutschnee“ gesprochen. Warum du davor keine Angst haben musst.

Der Schnee ist nicht wirklich blutig, trotzdem heißt er „Blutschnee“
Foto: Imago
Auch „Blutschnee“ kann wie jeder Schnee im Weg liegen und muss dann weggeschaufelt werden.
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Klingt gefährlich, ist es aber nicht: Sogenannten „Blutschnee“ gab es in den vergangenen Tagen in Teilen Deutschlands. Echtes Blut spielt dabei aber keine Rolle. Beim „Blutschnee“ wird nämlich Schnee vom Sand aus der Sahara-Wüste rötlich gefärbt. Deshalb nennt man ihn „Blutschnee“.

Wie kann das sein?

Wüstensand in Deutschland? Was ist da los? Wenn die Wetterlage passt, kann der rötlich-braune Sand mit Winden weit in Richtung Norden gebracht werden. Also auch bis nach Deutschland oder Österreich. Denn auch bei uns wurde „Blutschnee“ schon öfter gesichtet. Aber keine Angst! „Blutschnee“ ist vollkommen harmlos und ungefährlich.

„Blutschnee“ kann übrigens nicht nur durch Sand aus der Wüste entstehen. Es gibt noch eine andere Möglichkeit. Auch sogenannte Algen können Schnee rot färben. Algen sind Pflanzen, die eigentlich im Wasser leben. Manchmal sind sie so klein, dass sie mit freiem Auge gar nicht zu sehen sind. Auch so winzige Algen können der Grund für „Blutschnee“ sein.

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