Herbergsuche: Von Haus zu Haus

Herbergsuche: Von Haus zu Haus

9. Dezember: „Wer klopfet an?“ – Mit diesem Lied zogen früher Herbergsuchende in der Adventzeit von Haus zu Haus. Warum das so ist.

Auf der Suche nach einer Unterkunft wurden Josef und Maria oft abgewiesen. Schließlich fanden sie Unterschlupf in einem Stall
Foto: Adobe Stock

In vielen Ortschaften gab es früher in der Adventzeit die sogenannte Herbergsuche. Mit der Coronakrise und dem Lockdown ist das gerade nicht möglich. In Vergessenheit geraten soll dieser Brauch dennoch nicht. Aber was bedeutet die Herbergsuche genau? Sie soll daran erinnern, wie Maria und Josef in Bethlehem auf der Suche nach einer Unterkunft waren.

Heute tragen bei dieser Herbergsuche gläubige Christen ein Bild oder eine Statue Marias von Haus zu Haus und klopfen an die Tür. Dabei wird oft ein Lied gesungen. Es heißt „Wer klopfet an?“. Wenn die Suchenden hineingelassen werden, feiern die Menschen gemeinsam eine Adventandacht, bei der sie gemeinsam beten und singen.