Fastenzeit für Muslime hat begonnen

Fastenzeit für Muslime hat begonnen

Von 13. April bis 12. Mai ist Ramadan, die Zeit des Fastens im Islam. Was es damit auf sich hat.

Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wird im Ramadan auf Essen und Trinken verzichtet
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Beim Fastenbrechen nach dem Ramadan gibt es besonders gute Speisen zu essen
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Gläubige Christen fasten in den 40 Tagen vor Ostern. Auch in anderen Religionen gibt es eine Fastenzeit, zum Beispiel im Islam. Gesunde, erwachsene Musliminnen und Muslime fasten im Monat Ramadan. Solange es hell ist, verzichten sie den ganzen Tag unter anderem auf Essen, Trinken und Rauchen. Viele Menschen stehen im Ramadan deshalb schon vor dem Sonnenaufgang auf, denn da darf gegessen werden. Auch wenn die Sonne untergegangen ist, darf wieder normal gegessen werden. Menschen, die auf Reisen oder krank sind, müssen nicht fasten. Sie sollen die Fastenzeit aber später nachholen oder etwas für Arme spenden.

Der Ramadan startet dieses Jahr am 13. April und endet am 12. Mai. Das ist nicht immer gleich. Das Fastenmonat verschiebt sich jedes Jahr um zehn bis zwölf Tage. Die Muslime halten sich bei ihren religiösen Festen nämlich nicht an den Kalender, den wir kennen (gregorianischer Kalender).

Zuckerfest

Wenn die Fastenzeit vorbei ist, gibt es ein großes Fest. Das Fest heißt „Eid al-Fitr“. Auf Deutsch kann man auch Zuckerfest dazu sagen. An diesem Tag gibt es nicht nur große Familienfeiern mit viel gutem Essen. Die Kinder bekommen auch Geschenke. Das Fest ist so ähnlich wie Weihnachten.

Warum gibt es den Ramadan?

Im Ramadan sollen die Gläubigen viel über Gott nachdenken. In dieser Zeit wird auch mehr gebetet als sonst. Außerdem ist es eine Zeit, in der Gutes getan werden soll. Vielen wird auch bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, immer genug zu essen und zu trinken zu haben. Sie sind ihrem Gott, der bei den Muslimen „Allah“ heißt, dankbar. Das Fasten ist wie bei den Christen ein sehr wichtiger Teil der Religion. Dass die Menschen im Ramadan fasten sollen, steht auch im Koran geschrieben. Das ist die heilige Schrift der Muslime, vergleichbar mit der Bibel bei den Christen.

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