Elisa (8) durfte das Olympia-Snowboard von Julia Dujmovits gestalten

Elisa (8) durfte das Olympia-Snowboard von Julia Dujmovits gestalten

Die Olympischen Spiele können kommen! Ihren fahrbaren Untersatz hat sich Snowboarderin Julia Dujmovits nämlich bereits gesichert – fünf Kinder durften mithelfen.

Julia Dujmovits ist eine österreichische Snowboarderin
Julia Dujmovits ist eine österreichische Snowboarderin
Imago/Privat
Ein Kreativwettbewerb der Energie Burgenland gemeinsam mit der Bildungsdirektion: Gewinnerin Elisa mit Julia Dujmovits und ihrem neuen Snowboard
Ein Kreativwettbewerb der Energie Burgenland gemeinsam mit der Bildungsdirektion: Gewinnerin Elisa mit Julia Dujmovits und ihrem neuen Snowboard
Privat

Ein selbst gebauter Roboter, der in deiner Nachbarschaft den Müll einsammelt. Eine ferngesteuerte Wolke, die Waldbrände löscht. Oder eine Maschine, die das Meer von Plastik befreit. Wie stellst du dir das Leben von morgen vor? Und was kannst du tun, um die Welt ein bisschen besser zu machen? Fragen, auf die viele Kinder eine Antwort haben. Auch Elisa (8), die bei einem Kreativwettbewerb zum Thema „Zukunft“ mitgemacht hat – und es unter die glücklichen Gewinner geschafft hat. Der Preis? Die ausgewählten Bilder wurden auf die Snowboards gedruckt, mit denen Julia Dujmovits bei den Olympischen Spielen in Peking im Februar 2022 fahren wird. Neben Elisa haben noch vier weitere Kinder gewonnen.

Unsere Erde, unsere Zukunft

Auf ihr Snowboard hat Elisa die Worte „Save our planet“ (sprich: seyf aua plänuht) geschrieben. Das ist Englisch und bedeutet übersetzt „Rette unseren Planeten.“ Elisa erklärt: „Ich habe die Worte auf Englisch geschrieben, weil Englisch eine Weltsprache ist.“ Was sie sich davon erhofft: Dass alle ihre Worte lesen, wenn Julia Dujmovits bei den Olympischen Spielen in Peking an den Start geht.

Ob das wirklich der Fall sein wird, zeigt sich aber erst beim Wettbewerb. Dujmovits stehen nämlich mehrere Snowboards zur Verfügung. „Und es hängt vom Wetter und vom Schnee ab, welches sie auswählt“, führt Elisa aus.

Wünsche für die Zukunft

Thema des Wettbewerbes war „Wie wird unsere Welt in 100 Jahren aussehen?“. Doch welche Wünsche hat Elisa für die Zukunft? „Dass nur noch Autos fahren, die für die Umwelt nicht schädlich sind“, sagt die 8-Jährige aus dem Burgenland. Außerdem sei ihr der Erhalt der Wälder wichtig. Es müsse mehr Bäume geben – und „Menschen, die nicht alles achtlos in der Natur wegwerfen und sorgsam mit ihr umgehen!“

Auch ein Vorbild hat Elisa bereits gefunden: Ou Howey. Die junge Frau aus China warnt vor den Folgen des Klimawandels. Statt Zuspruch bekommt sie aber nichts als Ärger. In China ist Umweltschutz nämlich kein Thema. Ein Recht aufs Streiken fürs Klima gibt es auch nicht, weshalb Ou sogar schon einmal von der Polizei verhaftet wurde. Ihre Direktorin stellte Ou deshalb vor die Wahl: Entweder ist Schluss mit dem Klimastreik oder sie fliegt von der Schule. Das Mädchen brach die Schule ab und demonstrierte weiter: „Natürlich habe ich Angst“, sagt Ou. „Aber noch mehr Angst habe ich um die Zukunft der Erde.“