Deshalb leuchteten Gebäude in Orange

Deshalb leuchteten Gebäude in Orange

Gewalt an Frauen und Mädchen hat viele Gesichter. Mit orangem Licht wurde auch heuer wieder darauf aufmerksam gemacht.

Das in Orange beleuchtete Parlament in Wien
Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

Das Parlament in Wien, das Grazer Landhaus, der Lindwurm in Klagenfurt: Vielleicht kennst du eines dieser Gebäude und Sehenswürdigkeiten? Am 25. November, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, haben diese und viele mehr wieder in oranger Farbe geleuchtet. Warum das? Grund dafür ist eine ganz besondere Aktion. „16 Tage gegen Gewalt“ soll daran erinnern, dass viele Frauen und Mädchen Tag für Tag Gewalt erleben müssen. In Österreich betrifft das jede fünfte weibliche Person ab 15 Jahren. Gewalt heißt nicht immer schlagen oder hauen. Auch Beschimpfungen, Unterdrückung und andere Gemeinheiten zählen dazu.

Reden als erster Schritt zur Hilfe

Zwischen 25. November und 10. Dezember (das ist der Tag der Menschenrechte) wird auf dieses große Problem aufmerksam gemacht. Viele Betroffene trauen sich nämlich nicht, darüber zu reden. Sie schämen sich oder haben Angst. Darüber zu reden, ist aber wichtig. Nur so kann etwas gegen ein Problem unternommen werden. Mit der orangen Beleuchtung will man das Problem für alle sichtbar machen.

Die Beleuchtung ist aber nicht alles. Es gibt auch viele andere Aktionen. Politikerinnen und Politiker reden etwa darüber, was man tun kann, um die Lage für die Betroffenen besser zu machen. Sie beraten auch, was helfen könnte, damit es erst gar nicht zu Gewalt kommt und welche Gesetze es zum besseren Schutz von Frauen und Mädchen braucht. Auch viele bekannte Menschen setzen sich bei der Aktion gegen Gewalt ein.